Kalt erwischt. Nachzahlungen als Schuldentreiber.

Den Spruch "...am Ende des Geldes ist noch zuviel Monat übrig..." kennt fast jeder. Und auch fast jeder hat das Gefühl mindestens schon einmal erlebt, dass es am Monats­ende knapp mit der Haushalts­kasse wird. Sei es als Schüler mit dem Taschen­geld, als Student oder Auszu­bildender.

Leider ist es ins­besondere bei gering Verdienenden immer öfter so, dass die festen Kosten und Abbuchungen bis zum nächsten Geld­eingang auf dem Konto für Ebbe im Porte­monnaie sorgen.

Solche regelmäßigen monat­lichen Abbuchungen steigen meist zunächst unmerklich, weil sie durch Einzugs­ermächtigungen im Giro­konto nicht so direkt spürbar sind wie beispiels­weise bei weniger knisterndem Bargeld in der Hand. Im Laufe der Zeit steigen die Kosten nach und nach. Besonders die Energie­kosten sind in den letzten Jahren neben den Gesundheits­kosten der Kosten­treiber Nummer Eins in Deutschland. Das Einkommen vieler Arbeit­nehmer steigt in der Zeit jedoch nicht oder nicht ausreichend.

Einnahmen und Ausgaben decken sich knapp - aber dann noch Nachzahlungen

In einigen Haushalten decken sich die Einnahmen und Ausgaben knapp, sodass es bei den schwarzen Zahlen bleibt und der Dispo nicht in Anspruch genommen werden muss. Fallen dann jedoch unerwartete Kosten zum Beispiel wegen der Heiz- und Strom­kosten mit einer uner­warteten Nachzahlung an, werden Verbraucher im wahrsten Sinn des Wortes "kalt erwischt."

Die Größen­ordnungen der Nachzahlungen können erheblich sein und den Familien­haushalt vor ernste Probleme stellen. In solchen Fällen wird der Hausbank-Dispo immer mal wieder bis zum Limit genutzt. Dann müssen hierfür hohe Zinsen gezahlt werden. So kommen schnell mehrere hundert bis tausend Euro zusammen, die plötzlich große Löcher in die Kasse reißen und durch Einsparungen kaum noch ausgeglichen werden können. Und irgend­wann sind auch die Ersparnisse dahin ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK