Website rechtssicher erstellen – so geht’s!

Die rechtssichere Gestaltung von Online-Angeboten ist mittlerweile eine große Herausforderung. Sowohl nach der aktuellen Rechtslage (BDSG und TMG) als auch nach der DSGVO müssen die Websitenbesucher über die Art, den Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung der personenbezogenen Daten umfassend und verständlich informiert werden. Dieser Artikel stellt die wichtigsten Aspekte dar, die aus datenschutzrechtlicher Sicht beim Betreiben einer Website zu beachten sind.

Die Website als Existenzgrundlage

Jeder geschäftliche Auftritt eines Unternehmens wird heutzutage über eine Website dargestellt. Mittlerweile ist diese Kommunikationsform eine wesentliche Schnittstelle zu Kunden und Geschäftspartnern und eine wichtige „Visitenkarte“.

Neben der rein informatorischen Nutzung von Websites, steht der funktionelle Gebrauch von Webdiensten und -portalen immer mehr im Mittelpunkt des gesellschaft­lichen und vor allem wirtschaftlichen Zusammenlebens. E-Commerce-, Dienst- und Serviceleistungen – stark zunehmend auch im Mobile Bereich – werden fast aus­schließlich über Telemedien abgewickelt. Zu jedem Abwicklungsvorgang gehört stets auch die Übertragung von personenbezogenen Daten, welche nicht selten in großen Datenbanken des Betreibers gesammelt werden. Tracking-, Analyse-, Social Media- und Werbetools von Drittanbietern sorgen für den Aufbau umfassender Nutzerprofile.

Diese komplexen Verknüpfungen mit Diensten von Dritten und das Tracking von Usern werfen datenschutzrechtliche Fragen auf: Welche Dienste dürfen nach deutschem Datenschutzrecht überhaupt eingesetzt werden und wie müssen die Nutzer der Seite in den Datenschutz­hinweisen informiert werden?

Datenschutzrechtliche Prüfung am Maßstab von BDSG und TMG

Die Pflicht, eine Datenschutzerklärung auf der Website einzubinden, ergibt sich aus § 13 TMG ...

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