Negerkuss bestellt – Kündigung erhalten

Negerkuss bestellt – Kündigung erhalten von Prof. Dr. Markus Stoffels, veröffentlicht am 20.07.2016

Die Einsicht, dass die Bezeichnung eines Menschen als „Neger“ diskriminierenden Charakter aufweist, hat sich heutzutage allgemein durchgesetzt. Derartige diskriminierende Äußerungen gegenüber Arbeitskollegen, Kunden etc. können daher grundsätzlich eine verhaltensbedingte Kündigung rechtfertigen. Weniger eindeutig ist hingegen folgender, gerade vom ArbG Frankfurt a.M. (Urteil vom 13.7.2016 – Ca 1744/16) entschiedenen Fall: In einer Kantine bestellte der Kläger bei einer aus Kamerun stammenden Frau einen „Negerkuss“. Die Schaum-Süßigkeit mit einer Waffel und einem Schokoüberzug ist heutzutage nur noch unter dem Namen „Schokokuss“ bekannt ...

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