ESMA Call for Evidence – Asset segregation und custody services

In Fortführung ihres Konsultationspapiers vom Dezember 2014 zur getrennten Verwahrung von Vermögenswerten bei der Unterverwahrung durch Dritte nach der AIFM-Richtlinie (“Guidelines on asset segregation under the AIFMD”) (siehe unseren Beitrag vom 04. Dezember 2014) veröffentlichte die ESMA am 15. Juli 2016 einen „Call for evidence – Asset segregation and custody services“.

Ziel der ESMA ist es, eine einheitliche EU-Regelung zur Unterverwahrung zu schaffen. Im Vordergrund steht dabei ein starker Investorenschutz und insbesondere der Schutz der verwahrten Vermögenswerte bei Insolvenz des Unterverwahrers. Dabei geht ESMA davon aus, dass eine einheitliche europäische Regelung gerade vor dem Hintergrund der sehr unterschiedlichen insolvenz- und eigentumsrechtlichen Regelungen der einzelnen Mitgliedsländer notwendig ist.

In ihrem früheren Konsultationspapier präferierte die ESMA zur Umsetzung dieses Ziels zwei Modelle:

Der Unterverwahrer richtet Konten in der Art ein, dass auf einem Konto Vermögenswerte der den Auftrag erteilenden Verwahrstelle und auf weiteren Konten weitere, z.B. eigene Vermögenswerte geführt werden. Es findet somit eine kontenmäßige Trennung statt ...Zum vollständigen Artikel

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