Auslandssemester – ja oder nein?

Soll ich oder soll ich nicht? Leider quälen sich viele Jurastudenten mit der Frage, ob sie für ein Semester ins Ausland gehen sollen oder nicht. „Das bringt mich fachlich nicht weiter” ist kein seltenes Contra-Argument. Andere befürchten, dass sie zu viel Wissen verlieren. Diese Einwände sind berechtigt. Allerdings sind die Erfahrungen, die man akademisch und kulturell sammelt, es mehr als wert, den Schritt zu wagen.

Zuerst: Keine Angst haben

Viele scheuen das Auslandssemester, weil sie befürchten, auf dem Weg zum Examen, zu sehr vom Weg abzukommen und danach große Schwierigkeiten dabei zu haben, wieder einzusteigen. Wähle Deinen Termin für das Auslandssemester deshalb sorgfältig: Es eignet sich ein Zeitpunkt mit einem natürlichen Einschnitt: z.B. nach der Zwischenprüfung, oder vor dem Schwerpunkt. Nachteile für das Examen selbst, brauchst Du nicht zu befürchten. Die Examensvorbereitung ist intensiv genug. Es wird Deinem Ergebnis keinen Abstrich tun, wenn Du Jahre zuvor ein Semester im Ausland verbracht hast. Im Gegenteil: Das Auslandssemester motiviert Dich, weiterzumachen und auch wieder Lust auf das Studium in Deutschland zu bekommen. Gerade im zähen Jurastudium ist eine kurze Unterbrechung, die frischen Wind bringt, gut investiert.

Erfahrung für sich selbst

Im Ausland lernst Du nicht nur etwas über die Kultur und die Lebensweise Deines Gastlandes, sondern auch insbesondere über Dich selbst: Wie ist es, sich in einer fremden Stadt, in einem fremden Land alleine zurechtzufinden? Was macht man, wenn man Freunde, Familie, Partner und Heimat vermisst? Diese Herausforderung sollte man in keinem Alter unterschätzen. Auch wenn derartige Erfahrungen hart sind, wirst Du langfristig an ihnen wachsen. Du wirst noch sehr lange von ihnen zehren. Sie stärken Dein Selbstbewusstsein und Du sammelst Lebenserfahrung ...

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