Brexit-Stresstest: Wolf Theiss informiert über recchtliche und steuerliche Folgen des Brexit

Kurt Retter, Partner, Head of Regulatory; Niklas Schmidt, Partner, Head of Tax; Christine Siegl, Consultant, Banking & Finance; Holger Bielesz, Partner, Vertragsrecht & Disputes

Über 150 Teilnehmer informierten sich beim WOLF THEISS Brexit-Stresstest über mögliche rechtliche Konsequenzen des künftigen Austrittes der zweitgrößten europäischen Wirtschaftsnation aus der EU.

Die Experten sind sich einig: Es bleibt kein Stein auf dem anderen.

Die „4 Freiheiten“: erhebliche Unsicherheit betreffend Marktzugang
Die Niederlassungsfreiheit für Unternehmen und Freizügigkeit der Arbeitnehmer innerhalb der EU gilt im Verhältnis zum Vereinigten Königreich künftig nicht mehr. Somit ist die freie Gründung von Niederlassungen im Vereinigten Königreich für EU-Unternehmen und vice versa ab Wirksamwerden des Brexit nicht mehr möglich.
Mit dem Wegfall des freien Warenverkehrs können künftig Produkte aus dem Vereinigten Königreich im EU-Binnenmarkt nicht mehr frei zirkulieren. CE-Kennzeichnungen für Produkte aus dem Vereinigten Königreich sind dann voraussichtlich nicht mehr gültig. „Importeure von Waren aus UK treffen ab Wirksamwerden des Brexit eine Reihe von Verpflichtungen, da UK nunmehr als Drittland gilt“ macht Kurt Retter, Partner und Leiter der Praxisgruppe Regulatory & Procurement, auf die neuen Rahmenbedingungen für Importeure aufmerksam. Auch die Möglichkeit des freien Dienstleistungsverkehrs über die Grenze wird im Verhältnis zum Vereinigten Königreich künftig nicht mehr bestehen, Qualifikationsnachweise nicht mehr wechselseitig anerkannt werden.
Weitere einschneidende Änderungen betreffen den Datenschutz, da das Vereinigte Königreich für Datenexporte künftig – wie die USA – als „unsicheres Drittland“ gelten wird ...

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