Rezension: Insolvenzhandbuch für die Praxis

von Dr. Benjamin Krenberger

Rezension: Insolvenzhandbuch für die Praxis

Bichlmeier / Wroblewski, Das Insolvenzhandbuch für die Praxis, 4. Auflage, Bund 2016

Von Rechtsanwältin Elisabeth Krohe, Dresden

Deutschland geht es wirtschaftlich so gut wie lang nicht mehr. Aber aufgrund der so gepriesenen Globalisierung kann eine Fehlentscheidung der Geschäftsleitung das Aus für ein Unternehmen zur Folge haben. Aber was bedeutet diese Floskel eigentlich? Das Geld ist weg, die Löhne und andere Verbindlichkeiten können nicht mehr gezahlt werden. Aber wie geht es danach für die Gläubiger und für die betroffenen Arbeitnehmer des Unternehmens weiter? Antworten hierauf finden sich umfänglich und besonders praxisnah in dem Insolvenzhandbuch, herausgegeben von RA Wilhelm Bichlmeier und Ass. jur. Andrej Wroblewski.

Einleitend wird dem Leser ein Überblick über die Insolvenzverfahren gewährt und die Grundsätze vermittelt. Besonders werden hierbei die Neuerungen durch das ESUG hervorgehoben und der Ablauf des Insolvenzverfahrens erklärt.

Der erste Teil beschäftigt sich mit dem Unternehmen in der Phase vor der Stellung der Insolvenzanträge, also mit der eigentlichen Krise, die es später zu bewältigen gilt. Hierbei wird besonders auf die Insolvenzsicherung, die Insolvenzanfechtung, Stundungen und Teilverzicht, Handlungsmöglichkeiten bei Zahlungsrückständen vor der Insolvenz sowie final das Insolvenzantragsverfahren eingegangen.

Das Eröffnungsverfahren wird im Anschluss daran im zweiten Teil des Handbuches behandelt und sodann wird auf die Besonderheiten des Regelverfahrens für die betroffenen Arbeitnehmer im dritten Teil eingegangen ...

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