Immobilien-Mafia versaut Neues Schloss in Baden-Baden!

Nach Jahrzehnten der Untätigkeit soll nun ein riesiger kolossaler und sinnloser Bauklotz von Grundstücksspekulanten aus irgendwelchen Ölländern einfach in den Schlossgarten vor das Neue Schloss gesetzt werden. Saniert wird keineswegs, man rotzt uns einfach einen Klotz in den Stadtgarten davor hin. Viereckig, weil das ein inkompetenter Architekt viel leichter hin bekommt mit seinem Geodreieck. Damit wird den Besuchern und Einwohnern permanent der Fernblick auf den Horizont verstellen, stadtweit sichtbar. Das Ganze nennt sich dann “langfristige Sicherung der Sanierung und Instandsetzung des Neuen Schlosses”.

Geflissentlich katzbuckelnd will die neue Oberbürgermeisterin aus Karlsruhe und der Stadtrat zur Umsetzung dieses infamen Unterfangens einen eigenen Bebauungsplan erlassen bzw. diesen ändern. Und der Landtag Baden-Württemberg hält sich einfach raus. Einer dementsprechende Petition “kann nicht abgeholfen werden” und “dem Petenten steht der Rechtsweg offen”.

Kommentar

na, ganz klasse.

Zu diesem großartigen Geschäft wird der Stadt-Immobilien-Mafia in Baden-Baden doch recht herzlich gratuliert. Nachdem die neue Oberbürgermeisterin schon den idyllischen Waldsee mit einem “Flüchtlingsdorf” nachhaltig verschandelt hat, kommt jetzt der zweite Streich dran. Man ist, wenn ich das recht sehe, drauf und dran, das Neue Schloss in Baden-Baden und den wunderschönen alten Schlossgarten als eines der wenigen letzten Kulturgüter, das in Deutschland bislang fast unangetastet 500 Jahre lang die ganzen Kriege überstanden hat, und mindestens in Ruhe gelassen wurde, schlicht und einfach zu versauen ...

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