Potenzielle Täter in der IT-Forensik

IT-Sicherheitsvorfälle verursachen Schäden, wie bspw. Reputationsverlust einer Firma oder das Zahlen einer immens hohen Schadenssumme. Bei klein- und mittelständischen Unternehmen kann sich ein Vorfall sogar existenzbedrohend auswirken. Es liegt daher im Interesse jedes Unternehmens den Verursacher sowie gerichtsverwertbare Beweise zu ermitteln, um den Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Schadenssumme Computerkriminalität

Der Schaden aufgrund von Computerkriminalität in Deutschland beläuft sich 2014 laut dem BKA Wiesbaden auf 39,4 Mio € im Jahr. In dieser Schadenserfassung werden allerdings nur Delikte in Bezug auf Computerbetrug und Betrug mit Zugangsberechtigung zu Kommunikationsdiensten berücksichtigt. Das bedeutet, dass der tatsächlich monetäre Gesamtschaden von Cybercrime-Delikten deutlich höher zu schätzen ist. Die hohe Dunkelziffer der Cybercrime-Delikte wird in den Studien nicht berücksichtigt. Die Dunkelziffer umfasst zu einem nicht erkannte Fälle von Computerkriminalität sowie nicht gemeldete Vorfälle von Unternehmen aufgrund der Gefahr von Imageschäden.

Der durchschnittliche Gesamtschaden eines IT-Sicherheitsvorfalls beläuft sich laut der e-Crime Studie 2015 von KPMG auf rund 371.000,- EUR. 18 %, also 68.000,- EUR, der Gesamtschadenssumme fallen dabei auf die Ermittlungs- und Folgekosten.

Die e-Crime Studie 2015 von KPMG äußert sich hierzu wie folgt:

„(…) e-Crime [ist] zu einer lukrativen Einnahmequelle für Kriminelle geworden.“

Täterermittlung

Die Konsequenzen, die ein Unternehmen nach einem IT-Sicherheitsvorfall zu tragen hat sind enorm und im schlimmsten Fall existenzbedrohend. Um bspw. Schadensersatzansprüche erheben zu können, ist es daher wichtig, den Verursacher einer solchen Tat zu ermitteln. Die Täter einer Computerstraftat hinterlassen am Tatort digitale Spuren.

IT-Forensiker können die digitalen Spuren nachverfolgen und u.U. den Täter identifizieren ...

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