OLG Frankfurt a.M.: Übermittlung an SCHUFA auch entgegen dem Willen des Betroffenen möglich

Kündigt ein Unternehmen den Darlehensvertrag mit seinem Kunden aufgrund anhaltender Zahlungsrückstände, ist es berechtigt, auch gegen den Willen des Betroffenen eine entsprechende Meldung an eine Auskunftei (hier: SCHUFA) vorzunehmen (OLG Frankfurt a.M., 02.02.2016 - Az.: 1 W 9/16).

Der Kläger wehrte sich gegen eine Mitteilung an die SCHUFA.

Der Kläger und die Beklagte hatten in der Vergangenheit einen Darlehensvertrag geschlossen. Als es zu Zahlungsrückständen gekommen war, hatte die Beklagte den Kontrakt gekündigt und dies auch der SCHUFA mitgeteilt. Der Kläger sah in dieser Übermittlung eine Rechtsverletzung, da er die Zahlungsaufälle bestritten hatte.

Das Gericht lehnte den klägerischen Anspruch ab.

In Fällen wie dem vorliegenden genüge es, dass objektiv die Vertragskündigung berechtigt gewesen sei ...

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