Die Ein-Personenehe – denkbar?

Die Ein-Personenehe – was wäre wenn?


Marry Yourself Vancouver bietet Frauen, die Möglichkeit einen Partner zu heiraten, mit dem Konflikte unmöglich sind, ein Partner, der keine Socken liegen lässt, den leergefutterten Kühlschrank selbst wieder befüllt und den Klodeckel nach unten klappt.
Einen Partner, mit dem man auch nach einer Scheidung im guten und engen Verhältnis lebt und der keinen Zugewinnausgleich oder Unterhalt verlangt.
Dieser Partner ist man selbst.

Das Konzept:
Die Selbstheirat ist zwar in Vanvouver, wie auch unserorts gesetzlich nicht anerkannt. Es geht vielmehr darum, die Liebe und Verpflichtung zu sich selbst zu zelebrieren, Autonomie zu zeigen und die eigene Freiheit zu betonen.
Es gibt eine kleine intime Hochzeitsfeier, bei der die Braut im Vordergrund steht und sich selbst das „Ja“-Wort gibt.
Ja zu sich selbst sagen, mit sich im Reinen sein und das nach Außen hin kommunizieren.
Kein schlechter Ansatz, wie wir finden.
Doch was wäre, wenn das Konzept der Ein-Personen-Ehe rechtliche Wirklichkeit werden würde?
Wir haben dieses Konzept mit dem klassischen Ehe-Konzept und seinen rechtlichen Konsequenzen verglichen.

Die Eingehung:
Eine Eheschließung setzt grundsätzlich die Ehefähigkeit und Ehemündigkeit der Beteiligten voraus. Daran würde sich bei der Selbstheirat nichts ändern. Anstatt zweier Erklärungen bedarf es hier jedoch nur einer um die Ehe wirksam zu begründen.
Bei der Wahl eines Ehenamens nach § 1355 BGB wird es wohl weniger Probleme geben, ebenso bei der Wahl eines Güterstandes.
Andere Paare müssen sich hier zwischen Zugewinngemeinschaft, Gütergemeinschaft und Gütertrennung entscheiden.
Diese Entscheidung schlägt sich vor Allem im Falle einer Trennung, aber auch beim Tod eines Ehegatten nieder ...

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