Datenschutzsorgen um Pokémon Go berechtigt?

von Tom Lukaß

Pokémon Go ist das Handyspiel der Stunde. Schon kurz nach der Veröffentlichung, hat das Augmented-Reality-Spiel um die japanischen Sammelmonster die Spitzenplätze der einschlägigen App-Store-Charts erobert.

Wie funktioniert Pokémon Go?

Das Spielprinzip ist gleichermaßen einfach wie genial: Sie laufen mit Ihrem iOS- oder Android-Endgerät durch die Straßen Ihrer Stadt und jagen Pokémon, die in Ihrer Umgebung auftauchen und auf dem Bildschirm Ihres Endgeräts sichtbar werden. In Kampfarenen, die quer über die Karte verstreut sind, können Sie Ihre Pokémon gegen die Zöglinge anderer Spieler antreten lassen. Sehenswürdigkeiten in Ihrer Umgebung sind als sog. „Pokéstops“ auf der Karte markiert und belohnen Sie für Ihren Besuch mit Items und Extras. Nützliche Items können Sie außerdem über sog. In-App-Käufe im integrierten Poké-Shop erwerben. Das hierfür benötigte virtuelle Geld erarbeiten Sie sich entweder selbst im Spiel oder Sie kaufen es sich mit echtem Geld im App-Store.

Welche Daten geben Sie über sich preis?

Dass Sie als Spieler von Pokémon Go viele Informationen über sich offenbaren, liegt auf der Hand. Mit Hilfe des GPS-Signals und der Schnittstelle von Google Maps erfasst das Spiel laufend Ihren Standort. Wenn Sie außerdem möchten, dass die App gefundene Pokémon als Teil Ihrer Umgebung anzeigt, benötigt sie Zugriff auf die integrierte Kamera. Schießen Sie aus dem Spiel heraus ein Foto (weil z.B ...

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