Hitze im Büro – Was Betroffene tun sollen, können und müssen

Bei heißen Temperaturen am Arbeitsplatz bekommt der Begriff „gutes Arbeitsklima“ eine neue Bedeutung. Hitze lässt einen nicht nur bereits im Sitzen schwitzen, bei hohen Temperaturen schmilzt obendrein auch die Leistungsfähigkeit. Schlimmstenfalls drohen gar Gesundheitsschäden. Daher beinhalten die Arbeitsschutzregeln auch Maßnahmen, die vor „hitzigen“ Situationen im Betriebsräumen schützen sollen.

Empfohlene Maßnahmen bei über 26 Grad Celsius im Raum

Den Sommer 2015 zählen Meteorologen bereits zu den heißesten Sommern seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Nur 2003 und 1947 war es bislang heißer. Das spüren auch viele Beschäftigte. Zu ihrem Schutz müssen die Arbeitgeber den Arbeitsschutz beachten, darunter auch die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR). Die ASR sollen dabei die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) konkretisieren. In Nummer 4 ASR A 3.5 finden sich darin auch Regeln zur Raumtemperatur, die nicht zu kühl aber eben auch nicht zu heiß sein darf.

Demnach soll die Lufttemperatur 26 Grad Celsius nicht übersteigen. Andernfalls sind zum Schutz vor übermäßiger Sonneneinstrahlung Fenster, Oberlichter und Glaswände mit Sonnenschutzvorrichtungen zu versehen. Neben schattenspendenden Jalousien und Markisen nennen die ASR dabei auch reflektierende Vorrichtungen und Sonnenschutzverglasungen. Das gilt besonders bei schweren körperlichen Arbeiten. Das Problem solcher technischen Maßnahmen aus Arbeitgebersicht sind allderings die Kosten.

Ab 31 Grad Celsius müssen Arbeitgeber handeln

So nennen die ASR beispielhaft weitere Maßnahmen, sobald die Temperatur der die Beschäftigten umgebenden Luft 26 Grad Celsius überschreitet. Dazu zählt eine effektive Jalousiensteuerung, damit die Räume sich nicht außerhalb der Arbeitszeiten aufheizen bzw. eine entsprechende Lüftungssteuerung, damit sie nachts auskühlen können. Umgekehrt soll man mögliche Wärmequellen in den Räumen ausschalten, z. B ...

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