Jessup Moot Court 2016 – Ein Erfahrungsbericht von Max, Teilnehmer des Teams aus Bochum – Teil 4

von Van Hoang

Lohnt sich ein Moot Court?

Ich schätze mal die Beantwortung dieser Frage hat sich weitestgehend im letzten Abschnitt erledigt. Nichts desto trotz möchte ich an dieser Stelle einmal alle Vorteile aufzählen, denn auf den ersten Blick wirken die Anforderungen, die so ein Wettbewerb an die Teilnehmer stellt trotz der weit überwiegenden Vorteile abschreckend. Also: Zunächst einmal könnt ihr euch sicher sein, dass ihr entweder ein neues Rechtsgebiet erlernen, oder ein bekanntes derart vertiefen werdet, dass ihr euch mit Fug und Recht als Experten für die Fragen, um die sich der Fall dreht, bezeichnen könnt. Außerdem wird euer juristisches Denken (und je nachdem auch eine Fremdsprache) über sich hinauswachsen. Der Perspektivwechsel von der richterlichen zur anwaltlichen Perspektive hilft euch, neue Argumente und neue Argumentationsstrategien zu entwickeln, die euch nicht nur in Klausuren, sondern auch an vielen anderen Stellen im Leben hilfreich sein werden. Diese Fähigkeit und natürlich auch die gesammelte Erfahrung machen euch zudem für Arbeitgeber enorm interessant. Die Teilnahme an einem Moot Court beweist einiges: Ihr seid teamfähig, belastbar, ehrgeizig, fachlich kompetent, könnt souverän und überzeugend auftreten und außerdem juristisch arbeiten.

Da wir gerade bei Arbeitgebern sind: Die Moot Courts werden von Großkanzleien und Verlägen gesponsert, die selbstverständlich ihre Vertreter entweder auf die Richterbänke, oder unter die Zuschauer schicken ...

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