Insolvenzgeldumlage 2017 soll sinken

Aufgrund der guten Einnahmesituation und reichlich vorhandener Rücklagen, wird eine Absenkung der Insolvenzgeldumlage ab 2017 erwartet. Die Insolvenzgeldumlage soll ab 1.1.2017 von derzeit 0,12 % auf dann 0,09 % abgesenkt werden. Das entspricht für die Arbeitgeber einer Ersparnis von 30 Cent je 1.000-€-Lohnsumme. Allerdings bleibt noch abzuwarten, ob und wann diese Absenkung schwarz auf weiß vorgelegt wird. Hier ist mit einer Veröffentlichung erst im letzten Quartal des Jahres 2016 zu rechnen.

Die Insolvenzgeldumlage bemessen Sie im Rahmen der Lohnabrechnung nach dem laufenden und einmaligen rentenversicherungspflichtigem Arbeitsentgelt. Die Insolvenzgeldumlage ist für alle im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zu zahlen. Das gilt natürlich auch für 450-€-Minijobber und kurzfristige Aushilfen.

Übrigens: Die Insolvenzgeldumlage ist auch für Minijobber zu zahlen, die von der Rentenversicherungspflicht im Minijob befreit sind. Der Gesetzgeber hat hier nämlich eine lustige Formulierung genutzt. Die Beiträge zur Insolvenzgeldumlage sind nämlich vom rentenversicherungspflichtigen Entgelt zu bemessen beziehungsweise von dem Entgelt, welches grundsätzlich rentenversicherungspflichtig wäre ...

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