Deal gegen den Willen des Beschuldigten?

Deal gegen den Willen des Beschuldigten?

In einem abgekürzten Verfahren wurde die Hauptverhandlung unterbrochen und ein halbes Jahr später weitergeführt. Das Gericht wollte die weitere Entwicklung im Zusammenhang mit einer begonnenen Entzugstherapie abwarten, damit die Angemessenheit der Sanktion zuverlässiger beurteilt werden konnte. Beim zweiten Teil beantragte der Beschuldigte dann die Durchführung des ordentlichen Verfahrens. Damit blieb er erstaunlicherweise ohne Erfolg, weil er beim ersten Teil der Verhandlung der Anklageschrift noch zugestimmt hatte. Die Zustimmung musste beim zweiten Teil der Verhandlung nicht erneuert werden.

Das Bundesgericht bestätigt die Verurteilung im abgekürzten Verfahren (BGE 6B_104/2016 vom 21.06.2016, Publikation in der AS vorgesehen):

Wie aus dem Schreiben des Verteidigers vom 16 ...Zum vollständigen Artikel

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