Bundesverband ProHolzfenster gegen Produktkettenzertifizierung!


Die Auslegung des Erlasses zur Beschaffung von Holzprodukten beschäftigt auch den Bundesverband ProHolzfenster e.V. (BPH). Die im Dezember veröffentlichte überarbeitete Auslegung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) habe erhebliche Auswirkungen auf die Holzfensterhersteller, so der Verband. Und es gebe guten Grund dazu, an der Sinnhaftigkeit zu zweifeln.

Demnach muss jeder Fensterbaubetrieb, der an öffentlichen Ausschreibungen teilnehmen will, künftig eine betriebliche Produktkettenzertifizierung vorlegen können. Der Nachweis über die nachhaltige Herkunft des verwendeten Holzes nach FSC oder PEFC genügt nicht mehr. „Ein bürokratischer und finanzieller Aufwand, den vor allem kleinere Betriebe gar nicht leisten können“, sagt BPH-Vorsitzender Eduard Appelhans. „Deshalb sprechen wir uns zusammen mit dem Deutschen Holzwirtschaftsrat für die Beibehaltung der bisherigen Regelung aus.“

Da keine gemeinsame Produktkettenzertifizierung für FSC und PEFC existiert, wird eine Zertifizierung nach beiden Systemen erforderlich sein, insbesondere für Fensterbauer, die stark im Objektgeschäft vertreten sind und mit verschiedenen Holzarten arbeiten ...

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