AG Hamburg: Beim Rückwärtsfahren nicht auf Einparkhilfe verlassen!

von Alexander Gratz
Nozilla, Wikimedia Commons

Die Klägerin hatte dem Beklagten einen Wagen mit Einparkhilfe vermietet. Bei der Rückgabe war dessen Stoßfänger u. a. durch einen vom Beklagten verursachten Anstoß an einer Mauer beschädigt. Der Beklagte führte dies darauf zurück, dass ein Parksensor nicht funktioniert habe und er daher die Annäherung an die Mauer nicht bemerkt habe. Laut AG Hamburg erfolgte die Beschädigung des Wagens dennoch fahrlässig, weil sich der Beklagte beim Rückwärtsfahren nicht nach Hindernissen umgesehen hatte. Gerade bei kleineren Mauern oder Steinen sei es nicht ungewöhnlich, wenn diese von einer Einparkhilfe nicht rechtzeitig erfasst werden. (AG Hamburg, Urteil vom 24.02.2016 – 49 C 299/15).

Die Klägerin ist aufgrund der Abtretung der H. Autovermietung GmbH vorliegend aktivlegitimiert und berechtigt, die Schadensersatzforderungen der H. Autovermietung GmbH geltend zu machen. Ein Anspruch gegen den Beklagten in Höhe von 292,71 € folgt insoweit aus den §§ 280 Abs. 1, 535, 398 BGB ...

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