Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur zum 2. Staatsexamen – Hamburg vom Dezember 2015

Bei dem nachfolgenden Klausurprotokoll handelt es sich um das Gedächtnisprotokoll einer echten Klausur vom Dezember 2015 im zweiten Staatsexamen in Hamburg. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsfach: Zivilrecht

Gedächnisprotokoll:

ZR II-Klausur beim GPA: Anwaltsklausur aus Beklagtensicht.

Die Eheleute kamen zum Anwalt und baten um Mandatsübernahme und Prozessvertretung. Gegen die Eheleute war bereits ein VU ergangen. Das VU wurde an die im Haushalt lebende 17 jährige Tochter der Beklagten zugestellt. Diese legte das VU versehentlich unter einem Stapel Zeitungen ab und informierte ihre Eltern nicht, so dass die Einspruchsfrist beim Erscheinen beim Anwalt bereits abgelaufen war. Es war somit Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu prüfen. Der Wiedereinsetzungsgrund lag in der fehlenden Rechtsbehelfsbelehrung.

Der materiell-rechtlichen Begutachtung lag folgender Sachverhalt zugrunde:

Die Ehefrau ist Eigentümerin eines Grundstücks, dass an den Kläger, einen Campingplatzbetreiber, verpachtet ist. Der Pachtzins iHv 250 €/mtl. ging auf das gemeinsame Girokonto der Eheleute. Der Pachtvertrag war lediglich mündlich.

Aufgrund eines Unwetters wurde der Campingplatz mit Schlamm überrollt. Der Kläger setzte den Platz wieder Instand und verlangte Aufwendungsersatz von über 15000 €. Der Kläger behauptete, er hätte dieses u.a. getan, da die Beklagte ihm versprochen habe, er könne das Grundstück kaufen ...

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