Denken Sie daran: Minijobber haben auch Arbeitnehmerrechte

Bei den Minijobs in den Betrieben wird oft von den „kleinen Beschäftigungsverhältnissen“ gesprochen. Das stimmt natürlich soweit, dass die Minijobber als 450-€-Kräfte nur ein kleines Gehalt beziehen und bei den kurzfristigen Aushilfskräften und Ferienjobbern, die Beschäftigungszeit nur von kurzer Dauer ist. Bei den Arbeitnehmerrechten stehen die Minijobs aber den Vollbeschäftigten in nahezu nichts nach. Auch Ihre Minijobber und kurzfristigen Aushilfen haben Arbeitnehmerrechte, die Sie im Lohnbüro kennen sollten.

Das sind die wichtigsten Arbeitnehmerschutzrechte für Minijobber

Daher gebe ich Ihnen an dieser Stelle einen kleinen Überblick der wichtigsten Arbeitnehmerrechte Ihrer Minijobber:

Schriftlicher Arbeitsvertrag: Wenn kein schriftlicher Arbeitsvertrag vorliegt, müssen Sie einen schriftlichen Nachweis über die vereinbarten wesentlichen Arbeitsbedingungen spätestens einen Monat nach dem Vertragsbeginn ausstellen. Ein schriftlicher Arbeitsvertrag sollte im Übrigen auch bei Minijobbern immer geschlossen werden, um sich vor späteren Nachzahlungsansprüchen zu schützen und bei etwaigen Streitigkeiten „etwas in der Hand“ zu haben.

Mindestlohn: Ihre Minijobber haben Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 € (ab 2017 8,84 €) bzw. dem Branchen-Mindestlohn (z.B. im Pflegebereich beträgt der Pflege-Mindestlohn auch für Minijobber 9,75 € (West)/ 9,- € (Ost) im Jahr 2016) ...

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