Abfallentsorgung in Limburg an der Lahn: neue Besen kehren gut!

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Das beschauliche Örtchen Limburg an der Lahn stand in den vergangenen Jahren immer wieder im Fokus der öffentlichen Berichterstattung. Am Domplatz der mittelhessischen Stadt, im Diözesane Zentrum Sankt Nikolaus, hatte der frühere Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz van Elst eine prunkvolle Residenz bauen lassen und dabei viel mehr Geld ausgegeben als geplant – ein Skandal, der die Einweihung im Jahr 2013 überschattete. Obwohl die Einnahmen und Finanzausstattung des Bistums durchaus üppig sind, kam es nicht sonderlich gut an, dass die vorhandenen Gelder für zum Beispiel Fensterrahmen aus Bronze eingesetzt wurden. Tebartz van Elst machte sich auf diese Weise in den Boulevardblättern schnell einen Namen als Protz-Bischof. Der Pomp seiner Residenz passte kaum zu der Kardinaltugend der Mäßigung. Im Herbst 2013 wurde Tebartz van Elst von seinen Pflichten entbunden, im Frühjahr 2014 trat er zurück. Bis letztlich ein Nachfolger gefunden wurde, sollte es dann aber noch mehr als zwei Jahre dauern. Seit einigen Tagen nun führt Bischof Georg Bätzing als Nachfolger von Tebartz van Elst die Geschäfte des Bistums. Neue Besen kehren gut, sagt (oder hofft) man ja in solchen Zusammenhängen häufig.

Da wir im Zusammenhang mit Limburg gerade von neuen Besen sprechen: Auch für die Abfallwirtschaft in und um Limburg gab es jüngst eine wichtige Entscheidung. Das Bundeskartellamt (BKartA) gab vor wenigen Tagen dem geplanten Erwerb der in Limburg ansässigen Bördner-Gruppe durch die zum Rethmann-Konzern gehörende REMONDIS GmbH & Co. KG, Region Südwest, Mannheim, seinen Segen. Schon vor gut zwei Jahren hatte die REMONDIS im Südwesten expandiert, als das Unternehmen mit Billigung des Bundeskartellamts wesentliche Teile der Saar Umweltgruppe übernahm ...

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