Gesetzeserweiterung soll Gaffer abschrecken

Immer wieder kann beobachtet werden, wie Schaulustige an einer Unfallstelle ihr Tempo drosseln, um das Ausmaß genauer zu betrachten. Dabei behindern die „Gaffer“ Zugangswege zu Verletzten, was dann sogar Leben kosten kann. Denn besonders nach schweren Unfällen zählt jede Sekunde, um die Verletzten zu versorgen. Die neuen Gesetze gegen „Gaffer“ sollen diese nun abschrecken, damit Rettungskräfte in Zukunft ungehindert arbeiten können. Außerdem möchte die Länderkammer mit der Gesetzeserweiterung die Persönlichkeitsrechte von tödlich verunglückten Opfern stärken. Bestrafung der Herstellung oder Übertragung von unbefugten Bildaufnahmen: Immer wieder haben Polizei, Feuerwehr und Rettungshelfer Probleme mit Gaffern – sensationsgeile Zivilisten, die unbedingt einen Blick auf die Unfallstelle erhaschen möchten und sogar Fotos und Video von Unfallopfern machen. Die Aufnahmen werden dann über soziale Medien weiterverbreitet und sogar an die Boulevardmedien weiterverkauft ...Zum vollständigen Artikel


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