Hauptverhandlung zum Brandanschlag in Altena - immer noch kein politisches Motiv?

von Henning Ernst Müller

Hauptverhandlung zum Brandanschlag in Altena - immer noch kein politisches Motiv? von Prof. Dr. Henning Ernst Müller, veröffentlicht am 09.07.2016

Im Oktober 2015 fand im nordrhein-westfälischen Altena ein glücklicherweise nicht folgenschwerer Brandanschlag auf ein Wohnhaus statt, in das zuvor eine Flüchtlingsfamilie eingezogen war. Einer der jetzt Angeklagten war damals Feuerwehrmann. Polizei und Staatsanwaltschaft sahen weder politische Motive noch einen Tötungsvorsatz. Auf Intervention der Nebenklage wurde dann doch vor dem Schwurgericht wegen versuchten Mordes eröffnet. Siehe dazu meinen Beitrag vom Oktober 2015:

Nun hat in Hagen die Hauptverhandlung begonnen. Das regionale Nachrichtenprotal come.on berichtet ausführlich,

Auszug:

Die Nebenklage beschäftigte sich auch mit Dirk Ds. Handy und darauf enthaltenen Fotos. Sie stellte einen Beweisantrag des Inhaltes, eine Reihe von sexistischen und sexistisch und fremdenfeindliche Aufnahmen sowie solche, die sich über Behinderte lustig machen, öffentlich zu zeigen. Die beiden Opferanwälte Jost von Wistinghausen und Dr. Mehmet Daimagüler argumentieren, diese Aufnahmen seien Beleg für eine „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Dirk D. habe den Brand „aufgrund seiner tiefverwurzelten rassistischen Einstellung“ gelegt, für die diese Aufnahmen der Beleg seien.

Daimagüler hat auf Facebook geschrieben:

Komme gerade von der Hauptverhandlung in Hagen gegen zwei junge Männer, die ein Haus mit Flüchtlingen in Altena angezündet haben sollen ...Zum vollständigen Artikel

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