OLG München: In Online-Shop Preise auf Anfrage nicht immer wettbewerbswidrig

Ein Online-Shop, der die Preise in seinem Online-Shop lediglich auf Anfrage des Kunden nennt, verletzt § 1 Abs.1 PAngVO nicht (OLG München, Urt. v. 17.12.2015 - Az.: 6 U 1711/15).

Die Beklagte betrieb einen Online-Shop für Möbel. Um den Verkaufspreis des Möbelstücks zu erfahren, musste der Verbraucher auf der Webseite seinen Namen und seine E-Mail-Adresse eingeben und den Button "Angebot anfordern" anklicken.

Der User erhielt dann eine E-Mail folgenden Inhalts:

"Später erhält der Internetnutzer eine E-Mail mit folgendem Inhalt: Betreff: E. S. Möbel - Ihr AngebotDatum: Thu, 13 Feb 2014 15:05:13 +0100 Von: ...de G. G. g...g...@....deAn: (...) Guten Tag (...)vielen Dank für Ihre Geduld!Ihr Angebot können Sie nun unter folgendem Link einsehen:Angebotsnummer: ... "angebot(...)net" claiming to be http://angebot(...)net?anfrage=.. ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK