Nur wo das Gold ist, weiß keiner!

Dirk-Andreas Hengst

Nachdem ich vor zwei Wochen über einen kuriosen Fall bezüglich der Schließfächer berichtet hatte, geht es ähnlich weiter.Es hat wohl jemand anderes.

Wieder ist der Bank etwas abhanden gekommen. Diesmal war es nicht der Inhalt von Schließfächern, sondern Gold. Wer dafür am Ende haftet, ist auch noch offen. Nur eins ist sicher: Das Gold ist weg. Oder um beim Bankenjargon zu bleiben: Es hat wohl jemand anderes.

Ein Kunde einer deutschen Bank handelte seit Jahren mit einem ihm vertrauten Kundenbetreuer und legt seine Gelder auf dessen Anraten in Wertpapiere an.

2 kg Gold abholt

Eines Tages kam der Kunde auf die Idee, einen sechsstelligen Betrag in Gold anlegen zu wollen. Das Gold sollte, so zumindest eine Version der streitenden Parteien, in der Filiale der Bank im Tresor aufbewahrt werden. Auch ansonsten streiten die Parteien über fast alles. Die Bank weiß nicht wo das Gold verblieben oder ob es jemals angekommen ist. Einzig unstreitig ist wohl, dass der Kunde einige Wochen nachdem das Gold 2006 in der Filiale der Bank angekommen sein soll, 2 kg Gold abholte.

Im Jahre 2012 dann das Drama

Als der Kunde das restliche bei der Bank verbliebene Gold abholen wollte, war das Gold nicht mehr da. Der Verbleib des Goldes ist mehr als unklar. Die Bank behauptet, der Kunde habe bereits 2006 den gesamten gekauften Goldbestand abgeholt, was der Kunde abstreitet.

Keine Quittung über die Ausgabe von 2 kg Gold

Die Dokumentation der Bank kann auch nicht wirklich zur Klärung beitragen. Eine Quittung über die Ausgabe von mehr als 2 kg Gold scheint nicht vorhanden zu sein. Aber auszuschließen ist es auch nicht ...

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