Ist die Rentenversicherungspflicht im Minijob sinnvoll?

Die Frage, ob es für einen Arbeitnehmer sinnvoll ist, im Minijob Rentenversicherungsbeiträge selbst zu zahlen, muss je nach Einzelfall bewertet werden. Aber dazu komme ich noch etwas später. Für den Arbeitgeber ist es im Grunde uninteressant, ob der Minijobber rentenversicherungspflichtig beschäftigt ist oder sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lässt. Denn der Arbeitgeber ist finanziell in beiden Fällen mit den pauschalen Rentenversicherungsbeiträgen beteiligt.

Für den Arbeitnehmer sind die rentenversicherungspflichtigen Zeiten als Minijobber denen einer vollwertigen Rentenversicherungszeit (als Vollbeschäftigter) grundsätzlich gleichgestellt. Diese Zeit unterscheidet sich vom Status her nicht dem einer versicherungspflichtigen (Voll)Beschäftigung.

So wirkt sich die Rentenversicherungspflicht im Minijob im Regelfall rentensteigernd aus und in einigen Fällen auch anspruchsbegründend, wenn dem Arbeitnehmer für einen Rentenanspruch nach „Zeiten“ fehlen.

Daneben kann die Rentenversicherungspflicht auch die Voraussetzungen für einen Riestervertrag des Minijobbers begründen und er kann gegenüber dem Betrieb Leistungen der Betrieblichen Altersvorsorge (BAV) in Form der Entgeltumwandlung beanspruchen ...

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