Wettbewerb im Profifußball: Spanien sieht rot, die Niederlande gelb – wenn Sport zur Compliance-Sache wird!

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(c) BBH

Am Sonntag wird in Paris ermittelt, wer in Europa am besten Fußball spielt. Seit Wochen dreht sich sportlich im Grunde fast alles um Fußball. Offenbar verspürt gegenwärtig auch die Europäische Kommission sehr lebhaft die Faszination, die von 22 laufenden Männern und einer Lederkugel ausgehen kann – wenngleich nicht so sehr aus sportlichem Interesse, sondern aus rein kommerziellen Gründen. Das europäische Wettbewerbsrecht erstreckt sich auch auf den Bereich des Profifußballs, denn auch dabei handelt es sich um eine Wirtschaftstätigkeit, bei der Fußballvereine über zum Beispiel Werbung, Verkauf von Merchandising-Artikeln und Fernsehrechten, Spielertransfers, etc. auch auf internationaler Ebene miteinander konkurrieren und teilweise sehr hohe Umsätze erzielen. Das europäische Beihilferecht sorgt auch in diesem Bereich für Chancengleichheit und verhindert, dass der Wettbewerb zwischen Vereinen durch staatliche Mittel verzerrt wird.

Die Kommission hat untersucht, welche staatlichen Unterstützungsmaßnahmen Vereine aus den Oberhäusern des Profilfußballs in Spanien (La Liga) und den Niederlanden (Eredivisie) empfangen haben. Jetzt hat die Kommission ihre Untersuchungsergebnisse präsentiert und kommt zu folgenden Erkenntnissen:

Spanien

Im Falle Spaniens gelangte die Kommission zu dem Ergebnis, dass die vom Land an sieben Profifußball-Vereine gewährten Beihilfen diesen gegenüber anderen Vereinen einen wettbewerbswidrigen Vorteil verschafft haben. So hatte das Land den Vereinen FC Barcelona, Real Madrid, Valencia, Athletic Bilbao, Atlético Osasuna, Elche und Hercules in unterschiedlicher Form Privilegien eingeräumt ...

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