BGH: Nachweis des Erbes durch Vorlage eines eigenhändigen Testaments

von Karsten Stickeler

Der Bundesgerichtshof hat sich in einem Urteil vom 05. April 2016 entschieden, dass ein Erbe sein Erbrecht auch durch Vorlage eines eröffneten eigenhändigen Testaments belegen, wenn dieses die Erbfolge mit der im Rechtsverkehr erforderlichen Eindeutigkeit nachweist. Damit hat der erkennende Senat die bisherige Rechtsprechung fortgeführt.

Eine Sparkasse hatte ein vorgelegtes handschriftliches Testament, wonach der Kläger Erbe geworden war, nicht akzeptiert, sondern einen Erbschein verlangt. Eine andere Bank gab das dortige Konto ohne Erbschein frei. Der Kläger erlangte einen Erbschein und die Sparkasse weigerte sich, die Kosten für die Erlangung des Erbscheins zu übernehmen ...

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