Betreuungsunterhalt: Berechnung und Selbstbehalt


Wie lange und in welcher Höhe bekommt der Ex-Partner nach der Trennung Unterhalt für die Betreuung der gemeinsamen Kinder? Ein Überblick.

  1. Betreuungsunterhalt für die Kindererziehung
  2. Basisunterhalt für alle Kinder bis zum dritten Lebensjahr
  3. Ausnahme: Betreuungsunterhalt nach dem dritten Geburtstag
  4. Wann der Ex-Partner weiter zahlen muss
  5. Berechnung des Betreuungsunterhalts
  6. Beschränkung durch den Selbstbehalt
  7. Fazit


Gemeinsame Kinder wachsen häufig bei einem Elternteil auf, der dann vor der Herausforderung steht, Familie und Beruf als Alleinerziehender zu vereinen. Um dies zu erleichtern und auch den anderen Elternteil in die Verantwortung zu ziehen, den Lebensbedarf und das Wohl der gemeinsamen Kinder zu sichern, kennt das Familienrecht mehrere Formen des Unterhalts.

Der sog. Betreuungsunterhalt ist der praktisch bedeutsamste. Diesen muss ein Ex-Partner an den nun Alleinerziehenden zahlen, damit dieser in der Lage ist, sich um die gemeinsamen Kinder zu kümmern. Die Voraussetzungen hierfür unterscheiden sich je nachdem, wie alt die gemeinsamen Kinder sind und ob die Eltern zuvor verheiratet waren oder nicht. Auch die Höhe des Unterhalts wird ganz individuell berechnet.

1. Betreuungsunterhalt für die Kindererziehung

Betreuungsunterhalt meint hier die finanzielle Unterstützung, die ein geschiedener oder getrennter Partner an den anderen zahlen muss, weil dieser sich allein um die Betreuung des gemeinsamen Kindes kümmert und deswegen nicht in der Lage ist, für seinen Lebensunterhalt selbst aufzukommen. Die Regelungen im Familienrecht sorgen dafür, dass der betreuende Elternteil trotzdem genügend Geld zur Verfügung hat, um die Pflege und Erziehung des Kindes sicherzustellen ...

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