Staatskanzlei: Kabinett beschließt Aktionsplan für Siemens-Standort Bad Neustadt an der Saale

Staatskanzlei: Kabinett beschließt Aktionsplan für Siemens-Standort Bad Neustadt an der Saale

5. Juli 2016 by Klaus Kohnen

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Bayern wird gemeinsam mit Siemens und Bundesagentur für Arbeit Beschäftigung sichern und Zukunftsperspektiven schaffen“ / Technologie-, Forschungs- und Produktionspotenzial Unterfrankens nutzen

Am 9. März 2016 hat die Siemens AG den Abbau von weltweit 2.500 Arbeitsplätzen bekanntgegeben. Bayern ist davon an den Standorten Ruhstorf, Nürnberg, Erlangen sowie Bad Neustadt a.d. Saale in besonderer Weise betroffen. Bei der heutigen Sitzung im fränkischen Alzenau hat der Ministerrat daher einen Aktionsplan für den unterfränkischen Siemens-Standort Bad Neustadt an der Saale auf den Weg gebracht. Ein Gesamtkonzept für alle vom Abbau betroffenen Regionen wird das Kabinett bei seiner Klausur in St. Quirin Ende Juli 2016 verabschieden.

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Rasches und entschlossenes Handeln ist notwendig. Der Freistaat Bayern wird gemeinsam mit Siemens und der Bundesagentur für Arbeit alles Notwendige dafür tun, Beschäftigung zu sichern und neue Zukunftsperspektiven für die Menschen in der Region zu schaffen. Dabei wird ganz gezielt das enorme Technologie-, Forschungs- und Produktionspotenzial Unterfrankens in den Blick genommen.“

Ein Beispiel dafür ist die Weiterentwicklung des Konzepts „i-Campus“ an der HaW Würzburg-Schweinfurt und entsprechende Forschungsvorhaben wie die i-Factory zur Erforschung industrieller Produktion von morgen in Schweinfurt. Zudem wird die Staatsregierung ein neues digitales Gründerzentrum in der Region Aschaffenburg einrichten. Bereits in der Vorwoche hat der Ministerrat ein digitales Gründerzentrum unter Federführung der Stadt Würzburg beschlossen.

Der Aktionsplan umfasst konkret folgende Teile:

1. Die Arbeitsverwaltung muss das gesamte Instrumentarium der Arbeitsvermittlung und -qualifizierung ausschöpfen ...

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