Aufhebung oder Scheidung einer Lebenspartnerschaft

Nach derzeitigem Recht werden „Ehen geschieden“ und „Lebenspartnerschaften aufgehoben“. Doch sonst bestehen kaum noch Unterschiede. Ein Überblick.

Das Lebenspartnerschaftsgesetz wurde 2001 eingeführt und gibt seitdem homosexuellen Paaren die Möglichkeit, sich „verpartnern“ zu lassen. Trotz mehrfacher Angleichungen an das Recht der Ehe bestehen immer noch einige Unterschiede im Vergleich zum heterosexuellen Bund fürs Leben. Das Recht der „Scheidung“ – hier „Aufhebung“ genannt – ist inzwischen jedoch weitestgehend identisch.

Doch was bedeutet das für den Einzelnen? Wer sich noch nicht hat „scheiden“ lassen, weiß oft nicht, was auf einen zukommt. Diese Ungewissheit kann neben der Trennung zusätzlich belastend sein. In diesem Beitrag erfahren Sie, was Sie im Aufhebungsverfahren erwartet und welche Schritte Sie gehen müssen, bevor der neue Lebensabschnitt beginnt.

  1. Die Lebenspartnerschaft im Vergleich zur Ehe
  2. Wann darf die Lebenspartnerschaft aufgehoben werden?
  3. Wie und wo beantragt man die Aufhebung?
  4. Die Kosten des Aufhebungsverfahrens
  5. Mögliche Folgeentscheidungen im Zusammenhang mit der Aufhebung
  • Sorge- und Umgangsrecht sowie Unterhalt bei gemeinsamen Kindern
  • Unterhalt
  • Versorgungsausgleich
  • Zugewinnausgleich der Rentenansprüche
  • Gemeinsame Wohnung und Hausrat
  • Termin zur Aufhebung der Lebenspartnerschaft
  • Fazit
  • Praxistipp

  • 1. Die Lebenspartnerschaft im Vergleich zur Ehe

    Das Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) trat in Deutschland im Jahr 2001 in Kraft. Seitdem können hierzulande auch gleichgeschlechtliche Paare einen rechtlichen Bund fürs Leben schließen. Viele haben diese Möglichkeit der „Verpartnerung“ genutzt: Im Jahr 2013 lag die Zahl der eingetragenen Lebenspartnerschaften in Deutschland laut einer Statistik bei 35.000, Tendenz steigend ...

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