StMGP: Gesundheitsministerin diskutiert am 8. Juli mit Bayerischem Bezirketag über Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

StMGP: Gesundheitsministerin diskutiert am 8. Juli mit Bayerischem Bezirketag über Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

3. Juli 2016 by Klaus Kohnen

Huml will Krisendienste für Menschen in psychischen Notsituationen in ganz Bayern

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will die Versorgung von Menschen in psychischen Krisen weiter verbessern. Huml betonte am Sonntag mit Blick auf die am 7. Juli beginnende Vollversammlung des Bayerischen Bezirketags im oberfränkischen Kloster Banz:

Psychische Krisen sind existentielle Notfälle. Ein hierauf spezialisierter Krisendienst kann ein erster Hilfsfixpunkt sein. Mein Ziel ist deshalb ein bayernweit flächendeckender Ausbau dieser Dienste. Ich freue mich, dass die Bezirke und ich dasselbe Ziel verfolgen.“

Derzeit gibt es solche Krisendienste bereits in München, in Mittelfranken sowie in Regensburg und Würzburg.

Huml kündigte an: „Wichtig ist mir, dass sich das Angebot an den Bedürfnissen der Menschen vor Ort orientiert. Deshalb ist es unerlässlich, dass der Ausbau nach den Maßgaben der Bezirke erfolgt.“

Die Ministerin begrüßte es, dass die Bezirke die flächendeckende Notfall-Versorgung von Menschen in psychischen Krisen sowie die Hälfte der anfallenden Kosten übernehmen wollen.

Huml betonte: „Das ist ein starkes Signal an den Bayerischen Landtag, der über den verbleibenden staatlichen Anteil entscheidet. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese Frage in den kommenden Monaten klären werden.“

Am kommenden Dienstag (5. Juli) werden Vertreter der betroffenen Ministerien im Ausschuss für Gesundheit und Pflege über die Vorschläge für das neue Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz (PsychKHG) berichten. Ministerin Huml selbst wird am 8. Juli die Diskussion mit den Bezirken bei deren Jahrestagung fortsetzen ...

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