Unternehmensgründung: Wie kommt man zügig an eine USt-ID?

von Matthias Trinks

Als Neuunternehmer kennt man das: ohne Steuernummern geht wenig im Betriebsleben. Schon bei den Ausgangsrechnungen bekommt man ein Problem, wenn dort Umsatzsteuer ausgewiesen wird. Umgekehrt funktioniert der grenzüberschreitende Einkauf ohne USt-ID selten. Doch während viele Anmeldungen wie beim Gewerbeamt oder der Berufsgenossenschaft meist sofort klappen, dauert es bei der Finanzverwaltung gern länger. Ein Erfahrungsbericht zur Beschleunigung:

Zunächst einmal empfiehlt es sich, möglichst früh an die Steuernummer zu denken. Generell sollte man sich daher möglichst zeitig an das Finanzamt wenden. Das ist allerdings nicht in jedem Fall möglich. Liegt beispielweise eine Gründung mit Fördermitteln vor, ist es den Gründer teilweise untersagt, vor Genehmigung irgendwelche unternehmerischen Handlungen vorzunehmen.

Dann ist es in der Regel sinnvoll, persönlich zum Finanzamt seines Vertrauens zu gehen, um die Steuernummer zu beantragen. Ein ausgefüllter Fragebogen zur steuerlichen Erfassung nebst allen erforderlichen Anlagen – wie beispielsweise der Gewerbeanmeldung – ist dann Grundvoraussetzung. Hinweis: Bei den Kennzahlen zum Unternehmenserfolg ist eine nüchterne Einschätzung immer ratsam. Allzu optimistische Darstellungen führen hier nur zu unnötig hohen Vorauszahlungsbescheiden aus der Verwaltung.

Wichtig: die Bearbeiter aus der Neuaufnahme sind die entscheidende Engstelle im Anmeldungsprozess ...

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