Headshopkunden rauchen Industriehanf – Keine Aufweichung von Cannabisverbot

Headshopkunden rauchen Industriehanf – Zulassung von Industriehanf soll Cannabisverbot nicht aufweichen

Geschrieben von Rechtsanwalt Grubwinkler am 01. Juli 2016.

Headshopbetreiber verkaufte Industriehanf an seine Kunden. Auch Handel mit Industriehanf und Cannabis mit einem Wirkstoffgehalt von weniger als 0,2 % THC ist grundsätzlich strafbar, dies stellt das OLG Hamm mit Urteil vom 21.06.2016 fest.

Der Handel mit Cannabisprodukten ist gemäß Anlage I zu § 1 I BtMG nicht strafbar, wenn

ein Wirkstoffgehalt von weniger als 0,2 % THC (Tetrahydrocannabinol) vorliegt oder das Produkt aus einem Anbau mit zertifiziertem Saatgut stammtund der Handel ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen.

Gerade der letzten Punkt, das Ausschliessen des Missbrauches, wurde einem Headshopbetreiber vor dem OLG Hamm zum Verhängniss. Der 42 Jährige Angeklagte verschickte Industriehanf als Räucherhanf sowie als Inhalt von Duftkissen. An einen Kunden verschickte der Angeklagte sogar 5 kg Hanf mit mindestens 10g THC, die der Kunde zum Konsum weiterveräußerte ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK