BGH: Grobe Beleidigungen per SMS begründen keinen Schmerzensgeldanspruch

Auch grobe Beleidigungen per SMS ("asozialer Abschaum", "feiger Pisser") begründen keinen Schmerzensgeldanspruch beim Betroffenen, da die Verletzungen nicht öffentlich passiert sind und somit keine Breitenwirkung erzielt haben (BGH, Urt. v. 24.05.2016 - Az.: VI ZR 496/15).

Der Beklagte beleidigte den Kläger umfangreich und grob per SMS:

"Lusche allerersten Grades", "arrogante rotzige große asoziale Fresse", "Schweinebacke", "feiges Schwein", "feige Sau", "feiger Pisser", "asozialer Abschaum" und "kleiner Bastard".

Der Kläger verlangte daraufhin für diese Beleidigunen ein Schmerzensgeld.

Dies lehnte der BGH ab ...

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