BAMF: Bundesamt und Gerichte setzen auf elektronische Akten

BAMF: Bundesamt und Gerichte setzen auf elektronische Akten

1. Juli 2016 by Klaus Kohnen

Mehr als 500 elektronische Akten und Schriftstücke täglich werden aktuell zwischen den Außenstellen des Bundesamtes und Verwaltungsgerichten übermittelt. Seit April wurden dafür sukzessive alle Außenstellen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) für den elektronischen Aktenaustausch ausgestattet. Nur 100 Tage später ist das System bundesweit in allen Außenstellen und Ankunftszentren betriebsbereit.

Austausch mit den Verwaltungsgerichten

Verwaltungsgerichte in den Ländern sind die erstinstanzlichen Gerichte, wenn ein Entscheid des BAMF angefochten wird oder es Gründe für einen Eilantrag vor Gericht gibt. 39 Verwaltungsgerichte im Bundesgebiet nutzen bereits die elektronische Übermittlung, neun weitere sollen demnächst folgen. Seit Beginn des elektronischen Versands im Januar 2016 im Rahmen eines Pilotprojektes, wurden mehr als 15.000 Akten und Schriftstücke und damit aktuell durchschnittlich ca. 500 Dokumente pro Tag voll automatisiert versendet. Der postalische Schriftverkehr zwischen dem BAMF und den Verwaltungsgerichten soll zukünftig vollständig eingestellt werden.

Statt Tagen dauert die Übermittlung oft nur noch einen Klick

Da durch die elektronische Übermittlung die üblichen Postlaufzeiten entfallen, wird so der Aktenaustausch zwischen Außenstellen und Gerichten deutlich beschleunigt. Akten sind tagesaktuell, statt bisher nach mehreren Tagen verfügbar und können bearbeitet werden ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK