Auch wenn es umständlich klingt: Der Umstand allein, dass die Eltern nur noch schriftlich miteinander kommunizieren, reicht nicht aus, um von dem Grundsatz der gemeinschaftlichen Ausübung des Sorgerechts abzurücken. Dies entschied das OLG Brandenburg (Az. 10 UF 209/14). Eine Kindesmutter stellte Antrag auf Übertragung der elterlichen Sorge für die beiden gemeinsamen Kinder auf sie allein. […]

Auch wenn es umständlich klingt: Der Umstand allein, dass die Eltern nur noch schriftlich miteinander kommunizieren, reicht nicht aus, um von dem Grundsatz der gemeinschaftlichen Ausübung des Sorgerechts abzurücken. Dies entschied das OLG Brandenburg (Az. 10 UF 209/14).

Eine Kindesmutter stellte Antrag auf Übertragung der elterlichen Sorge für die beiden gemeinsamen Kinder auf sie allein. Hilfsweise sollte immerhin die Gesundheitsfürsorge allein auf sie allein übertragen werden. Zur Begründung führte sie heftige Kommunikationsprobleme mit dem Kindesvater an. Das zuständige Amtsgericht lehnte den Antrag ab. Dagegen legte die Kindesmutter Beschwerde ein.

Sie führte bei der Beschwerde unter anderem an, die Kommunikationsprobleme mit dem Kindesvater hätten sich nicht verbessert. Vielmehr würde sie mit dem Kindesvater inzwischen ausschließlich schriftlich kommunizieren, da ein verbaler Austausch aufgrund einer (durch einen Sachverständigen belegten) Kommunikationsstörung zwischen den Eltern schlicht nicht möglich sei ...

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