22.500 € Schmerzensgeld - paralytischer Ileus

Wegen eines Chordoms (Tumor in der Wirbelsäule) im Bereich des Kreuzbeins begab sich der Kläger ins Krankenhaus. Dort wurde zur Infektionsprophylaxe ein doppelläufiger Anus praeter angelegt und das Chordom entfernt. Postoperativ stellten sich am Folgetag Bauchschmerzen ein, die mit Morphininjektionen behandelt wurden. Der Anus praeter förderte keinen Stuhl. Die Behandlung des Klägers wurde trotzdem in den Folgetagen ohne weitere Diagnostik oder Reaktion auf die Beschwerden fortgeführt. In der Folgenacht erbrach sich der Kläger mehrfach. Am Morgen hatte sich sein Allgemeinzustand dramatisch verschlechtert. Die (medizinisch ausgebildeten) Angehörigen des Klägers teilten den Verdacht auf einen paralytischen Ileus auch nachdrücklich mit. Erst am Abend wurde der Kläger bei septischem Schock und akutem progressivem Lungenversagen notfallmäßig erneut operiert ...Zum vollständigen Artikel

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