Richtig mahnen – darauf müssen Sie achten

von C. Heinkel

Früher oder später hat jeder Unternehmer einmal mit unbezahlten Rechnungen zu tun. Wir erklären Ihnen, wie Sie richtig mahnen und räumen mit einigen Irrtümern auf.

Warum sollten Sie mahnen?

Eine Mahnung ist in erster Linie als Erinnerung an den säumigen Kunden gedacht, die Rechnung noch doch bitte umgehend zu begleichen. Daher wird die erste Mahnung oft auch als “Zahlungserinnerung” bezeichnet. Rein rechtlich handelt es sich aber bereits bei einer Zahlungserinnerung um eine Mahnung. Durch die Mahnung kommt der Kunde in Zahlungsverzug, so dass er auch Verzugsschäden, wie etwa Zinsen oder Mahngebühren erstatten muss. Die Mahnung dient somit auch dazu, etwaige Schäden die Ihnen durch die verspätete Zahlung entstehen, gegenüber dem säumigen Zahler geltend zu machen. Sie begründet somit durch den Zahlungsverzug den Anspruch auf Schadensersatz.

Wann sollten Sie mahnen?

Mahnen sollten Sie generell möglich zeitnah nach Fälligkeit der Forderung. Konkret bedeutet dies, dass Sie, angenommen Sie haben ein Zahlungsziel bis zum 01. Juni eingeräumt, ruhig bereits am 03. oder 04. Juni eine erste Zahlungserinnerung an den Kunden schicken können und sollten. Dadurch wird zum einen dem Kunden Ihre Rechnung noch einmal in Erinnerung gerufen, zum anderen merkt Ihr Kunde auch, dass Sie nicht gewillt sind ewig auf Ihr Geld zu warten, sondern stattdessen ein straffes Mahnwesen haben und somit bereits in Kürze weitere Konsequenzen für ihn drohen.

Welches Zahlungsziel sollte ich meinen Kunden einräumen?

Pauschal lässt sich dies nicht beantworten. Dies kommt in aller Regel auch auf die Branche und die dort üblichen Gepflogenheiten an. Generell sollten Sie Ihren Kunden, schon alleine im eigenen Interesse, nicht zu lange für die Bezahlung Zeit lassen. Dem Kunde muss es jedoch auch möglich sein, innerhalb der von Ihnen gesetzten Frist die Zahlung auch tatsächlich zu erbringen ...

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