Namensschilder in Gesundheitseinrichtungen

von Dr. Sebastian Ertel

Eigentlich ein alter Hut. Oder doch nicht? Überfliegt man den aktuellen Tätigkeitsbericht des Thüringer Landesbeauftragten für den Datenschutz (Punkt 5.13), bleibt man zwangsläufig an der Überschrift „Wie heißt die Schwester? – Namensschilder im Krankenhaus“ hängen.

Vereinzelte Arbeitgeber im Gesundheitsbereich sehen es auch 2016 noch als besonderen „Service für die Ansprechbarkeit“ an, wenn die Pflegekraft ein Namenschild mit vollem Namen trägt. Gerade bei ausgefallenen Namen ist es über Suchmaschinen, soziale Netzwerke oder Telefonbücher nicht mehr schwer, weitere Informationen zu recherchieren. Es besteht daher die Gefahr, dass Mitarbeiter von Patienten auch privat kontaktiert werden. Dies passiert angesichts der engen Zusammenarbeit mit Patienten häufiger als vermutet ...

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