LHR erwirkt einstweilige Verfügung gegen “Anlegerschutzanwalt” wegen vorsätzlich irreführender Werbung

von Arno Lampmann

LHR erwirkt einstweilige Verfügung gegen “Anlegerschutzanwalt” wegen vorsätzlich irreführender Werbung

Von Arno Lampmann, 29. Juni 2016

Immer wieder berichten wir über Fälle unlauterer Werbung von “Anlegerschutzkanzleien” oder anderer Medien, die sich – tatsächlich oder nur vorgeblich – dem Verbraucherschutz verschrieben haben.

Kapitalanlagerecht ist für geschäftstüchtige Anwälte ein lukratives Feld.

Aufgrund der oft hohen Investitionssummen existieren dementsprechend zahlreiche potentielle Mandanten, deren “Betreuung” aufgrund der Vergleichbarkeit der Fälle keine individuell abgestimmte anwaltliche Arbeit im Einzelfall erfordert, sondern oft mithilfe von vorgefertigten Schreiben und Klageschriften “geleistet” werden kann. Hinzukommt, dass viele Anleger eine Rechtsschutzversicherung haben, die die Kosten der anwaltlichen Beratung – unabhängig von deren Erfolg – übernehmen.

Die Fälle rechtswidriger Anwaltswerbung/Berichterstattung häufen sich – über 150 Fälle in den letzten 2 1/2 Jahren

In den letzten 2 1/2 Jahren haben wir für unsere Mandanten weit über 150 Verfahren gegen Initiatoren rechtswidriger Werbung oder Berichterstattung, unter denen sich nicht nur unseriöse Medien, sondern unter anderem auch die Stiftung Warentest, die Suchmaschine Google sowie bedauerlicherweise auch zahlreiche Kollegen befanden, geführt; dies in der überwiegenden Zahl erfolgreich. Siehe auch unseren Beitrag vom 14.6.2016 – LHR erwirkt einstweilige Verfügung gegen “Anlegerschutzkanzlei” wegen falscher Pressemitteilung ...

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