Datenschutzbeauftragter & BayLDA: Krankenhäuser – Beseitigung aufgefundener Mängel beim Outsourcing schreitet voran

Datenschutzbeauftragter & BayLDA: Krankenhäuser – Beseitigung aufgefundener Mängel beim Outsourcing schreitet voran

29. Juni 2016 by Klaus Kohnen

Bei einer flächendeckenden Prüfung von Krankenhäusern im letzten Jahr hat der Landesbeauftragte für den Datenschutz, Prof. Dr. Thomas Petri, Mängel festgestellt: So hat eine Reihe von Krankenhäusern externe Dienstleister mit der Vernichtung von Altakten und Röntgenbildern beauftragt, dabei allerdings die hier besonders strengen Regeln des Bayerischen Krankenhausgesetzes nicht beachtet. Dies hat das Risiko von Missbrauch oder Verlust sensibler Patientendaten erhöht. Erfreulicherweise ist festzustellen, dass die Krankenhäuser zügig die Beseitigung der Mängel in Angriff genommen haben.

Die Brisanz des Einsatzes externer Dienstleister im Krankenhausbereich hat sich beispielhaft im Februar 2015 gezeigt: Ein Passant hatte hunderte Röntgenbilder aus einem bayerischen Krankenhaus auf der Straße gefunden. Diese enthielten sowohl die Namen als auch die Geburtsdaten der Patienten (siehe Pressemitteilung BayLfD vom 19.02.2015).

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz hat daraufhin bei mehr als 100 bayerischen Krankenhäusern und Krankenhausverbünden in öffentlicher Trägerschaft die Auslagerung von Aufgaben an Dienstleistungsunternehmen umfassend geprüft. Er hat unter anderem abgefragt, ob und unter welchen Bedingungen externe IT-Dienstleister, Archiv- und Scandienstleistungsunternehmen sowie Entsorgungsbetriebe mit der Verarbeitung von Patientendaten beauftragt wurden.

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