Herabsetzung der Doktorarbeit des konkurrierenden Estrichfußbodensachverständigen vermeiden!

von Klaus Graf

Der BGH hatte einen Streit zwischen zwei Estrichsachverständigen zu entscheiden. Nachvollziehbar sind die langen Erwägungen des Gerichts, das mit dem Berufungsgericht 4 Formulierungen einer Rezension der Doktorarbeit des Klägers lauterkeitsrechtlich beanstandete, 2 aber durchgehen ließ, keineswegs.

Verboten:

„Verwundern tut dabei, dass D offensichtlich die Zusammenhänge der Festigkeitslehre nicht beherrscht …“

Erlaubt:

„Dieser Fakt alleine zeigt, dass D in seiner Dissertation Äpfel mit Birnen vergleicht und nicht wissenschaftlich vorgeht“

Hä?

Brauchen Estrichfußboden-Fachpublizisten nun eine äußerungsrechtliche Zusatzausbildung, die es ihnen erlaubt, absturzfrei auf dem Grat wischen Meinungsfreiheit und unlauterem Wettbewerb zu wandeln? Und ist mit unserer Justiz alles in Ordnung, wenn so ein Beharken höchstrichterlich entschieden werden muss?

Im Ansatz verfe ...

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