Bildrecht-Vermarktung im Check

Bildrecht-Vermarktung im Check

Das sind die vier prominentesten Modelle

Lionel Messi steht ständig im Rampenlicht – sein Gesicht ist für viele Fotografen dieser Welt das wichtigste Motiv in ihrer täglichen Arbeit. Als Spieler vom FC Barcelona ist er für die Vermarktung seiner Bildrechte selbst verantwortlich. Natürlich kümmert er sich nicht selbst darum, sondern hat Leute im Hintergrund. Arbeiten diese nicht richtig, kann es zu Problemen kommen, wie jetzt seinem Fall. Die Bild-Einnahmen sollen nicht versteuert worden sein, weshalb Anfang Juni ein Prozess gegen ihn eröffnet wurde. Rechtsanwältin Corinna vom Berg stellt die gängigsten Praktiken der Vereine und Spieler vor.

Das „Barcelona-Modell“

Der FC Barcelona regelt es so, dass die Spieler alle Einnahmen aus der Vermarktung ihrer Bildrechte erhalten. Als Fußballstar bleibt einem natürlich gar nicht die Zeit, sich um dieses Thema zu kümmern. Deshalb gründen die Spieler unter Mithilfe ihres Managements und ihrer Berater eigene Gesellschaften, in die die Einnahmen für ihre Bildrechte dann fließen.

Der Verein hat also keinerlei Kontrolle darüber – ein Spieler, wenn er sich überhaupt nicht damit auseinandersetzt, logischerweise auch! Schleichen sich Fehler bei der Versteuerung ein, seien sie unwissentlich oder absichtlich geschehen, wird das schnell zum Problem. Im schlimmsten Fall endet das dann, wie im Fall von Lionel Messi, vor Gericht. Sein Teamkollege Javier Mascherano wurde übrigens schon zu einer Geldstrafe über 800.000€ verurteilt ...

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