Protokoll der mündlichen Prüfung zum 1. Staatsexamen – Brandenburg vom Mai 2016

Bei dem nachfolgenden anonymisierten Protokollen handelt es sich um eine Original-Mitschrift aus dem ersten Staatsexamen der Mündlichen Prüfung in Brandenburg im Mai 2016. Das Protokoll stammt auf dem Fundus des Protokollverleihs Juridicus.de.

Weggelassen wurden die Angaben zum Prüferverhalten. Die Schilderung des Falles und die Lösung beruhen ausschließlich auf der Wahrnehmung des Prüflings.

Prüfungsfach: Zivilrecht

Vorpunkte der Kandidaten

Kandidat 1 2 3 4 Vorpunkte 8,85 4,7 9,3 5 Aktenvortrag 9 11 6 6 Zivilrecht 12 10 6 6 Strafrecht 11 9 7 8 Öffentliches Recht 14 12 8 7 Endpunkte 11,5 10 6 6 Endnote 9,72 9,8 5,00 5,80

Zur Sache:

Prüfungsstoff:

Prüfungsthemen:

Paragraphen: §312i BGB, §7 StVG, §823 BGB

Prüfungsgespräch: Frage-Antwort, hält Reihenfolge ein, hart am Fall

Prüfungsgespräch:

Zivilrecht wurde als zweites Fach geprüft. Die Prüfung begann mit einer kurzen Bezugnahme auf den Aktenvortrag, hier war ein Verkehrsunfall Gegenstand. Entsprechend wurde hier zunächst nach Anspruchsgrundlagen (StVG) sowie der Möglichkeit der Geltendmachung durch Erben des Unfallopfers gefragt. Etwas anspruchsvoller war die Frage, ob das Zivilgericht an die Feststellungen des Strafgerichts gebunden sei (bedingt), und wie diese Feststellungen in den Zivilprozess eingeführt werden können (Urkundsbeweis). Hiernach wurde gut verständlich und langsam der Prüfungsfall geschildert: Der Anspruchsteller (Der Prüfer schilderte den Sachverhalt so, dass sich die Prüflinge vorstellen sollten, er sei ihnen selbst wiederfahren) bestellt im Internet bei einer Fluggesellschaft zwei Tickets, wobei er bei einem Ticket online seinen Namen eingibt, bei dem anderen „noch unbekannt“ ...

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