HRK: Digitalisierung der Hochschullehre – Viel wird getan, viel bleibt zu tun

HRK: Digitalisierung der Hochschullehre – Viel wird getan, viel bleibt zu tun

27. Juni 2016 by Klaus Kohnen

Die deutschen Hochschulen setzen sich aktiv mit dem Thema Digitalisierung der Hochschullehre auseinander. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung. Sie wird heute im Rahmen des E-Learning-Tags Rheinland-Pfalz in Koblenz präsentiert. Befragt wurden alle staatlichen und privaten Hochschulen in Deutschland.

Fast drei Viertel (73 Prozent) der Hochschulen verfolgen ein Konzept der Anreicherung ihrer Lehre durch digitale Elemente. Über ein Drittel (36 Prozent) nennen einen Blended-Learning-Ansatz als Leitidee, also die didaktisch konzipierte Integration von Präsenzveranstaltungen und E-Learning-Angeboten. Digitale Lehre betrachten 42 Prozent der Hochschulen als ein Instrument, um ihr Studienangebot zu verbessern mit dem Ziel, den Studienerfolg, die Qualität der Lehre oder die Vereinbarkeit von Familie und Studium zu erhöhen. Auf der anderen Seite verzichten lediglich zwei Prozent der befragten Hochschulen gänzlich auf digitale Elemente in der Lehre, nur 15 Prozent sehen in der digitalen Lehre kein strategisches Ziel.

Die deutschen Hochschulen haben die Bedeutung der Digitalisierung erkannt und nutzen sie aktiv in der Lehre. Gleichwohl sind mangelnde personelle und finanzielle Ressourcen oftmals ein Hindernis für Ausbau und Weiterentwicklung digitaler Lehre. Auch das zeigt die Studie“, so der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Horst Hippler ...Zum vollständigen Artikel

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