Brexit – und nun?

von Matthias Trinks

Das habe ich heute Morgen nicht kommen sehen: die Briten verabschiedeten sich tatsächlich. Und nein, nicht aus dem Achtelfinale, sondern aus der Union. Die politische Diskussion sei jetzt den Politikern überlassen. Doch auf welche steuerlichen Folgen muss man sich hierzulande eigentlich einstellen?

Schon vor gut einem Monat konnte man in einem Artikel aus der Steuerberaterschaft zum Brexit lesen:

Steuerpflichtige sollten sich auf die Brexit-Gefahr entsprechend aktiv vorbereiten und nicht nur passiv auf wünschenswerte Übergangsregelungen des deutschen Fiskus hoffen.

Da hat die Glaskugel gut funktioniert. Die Aussage macht in jedem Fall deutlich: das beste Verkaufsinstrument in der Steuerberatung ist … na? Fachqualifikation? Rhetorik? Papperlapapp. Es ist die Angst des Steuerpflichtigen. Angst vor Steuerzahlungen, vor Nebenleistung und – worst case – Strafverfolgung.

Natürlich hat der Brexit im Zeitpunkt der Durchführung tatsächlich steuerliche Konsequenzen. Denn das deutsche Ertragsteuerrecht ist „ausländerfeindlich“, jedenfalls wenn es um steuerliche Drittländer geht. Man stelle sich etwa eine grenzüberschreitende Organschaft mi UK vor. Aber der echte Brexit kommt natürlich alles andere als sofort. Man mag sich kaum vorstellen, was es jetzt alles auszuhandeln gilt ...

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