Abbruch lebenserhaltender Maßnahmen ohne Patientenverfügung

Häufig verfassen Menschen gerade deshalb eine Patientenverfügung, um sich ein langes Leiden zu ersparen. Immer wieder ist in diesem Zusammenhang zu hören: "Ich möchte nicht an Geräten über Jahre dahinvegetieren." Wird ein Koma-Patient beispielsweise über längere Zeit über eine Magensonde künstlich ernährt, stellt sich die Frage, ob und wann und unter welchen Voraussetzungen diese lebenserhaltende Maßnahme beendet werden kann. In seinem Beschluss vom 17.09.2014 (Az. XII ZB 202/13) hatte der BGH über einen solchen Fall zu entscheiden. Die als Betreuer bestellten Ehemann und Tochter einer Wachkomapatientin wollten die lebensverlängernden Maßnahme beenden, nachdem die Frau und Mutter über 10 Monate im Wachkoma lag und keinerlei Kontaktaufnahme zu ihr möglich war ...Zum vollständigen Artikel


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