StMI: Erster ‚Immobilienmarktbericht Bayern‘

StMI: Erster ‚Immobilienmarktbericht Bayern‘

20. Juni 2016 by Klaus Kohnen

Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann stellt ersten ‚Immobilienmarktbericht Bayern‘ des Oberen Gutachterausschusses vor: Transparenz am Immobilienmarkt wichtige Grundlage für Wirtschaft, Verwaltung und Politik

Allein im Jahr 2014 betrug der Umsatz aller Immobilien und Grundstücke in Bayern rund 36 Milliarden Euro. Eine hohe Transparenz auf dem Markt ist deshalb von zentraler Bedeutung“, hat Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann heute bei der Vorstellung des ersten ‚Immobilienmarktberichts Bayern‘ in München betont.

Rund 400.000 Datenfelder der örtlichen Gutachterausschüsse aus den Landkreisen und kreisfreien Städten Bayerns hat der Obere Gutachterausschuss gesammelt und ausgewertet. Im Immobilienmarktbericht sind diese Daten auf rund 140 Seiten gebündelt. Er spiegelt somit den bayernweit kompletten Bestand aller Transaktionen von Immobilien und Grundstücken wider.

Herrmann: „Die Daten sind eine wichtige Grundlage für Entscheidungen im Bereich der Politik, Wirtschaft und Verwaltung.“

Dem Bericht ist beispielsweise zu entnehmen, dass die Preise auf dem Immobilienmarkt in Bayern zwar steigen, eine ‚Überhitzung‘ jedoch nicht zu beobachten ist.

Bezogen auf die Jahre 2000 bis 2015 ergibt sich bei Immobilien im Durchschnitt eine jährliche Wertsteigerung von drei Prozent. Eine Immobilienblase ist also nicht in Sicht“, erklärte Herrmann.

Als hochinteressant bilanzierte Bayerns Bauminister auch die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Immobilienpreise:

Wächst die Bevölkerung um nur ein Prozent, sind Preissteigerungen bei Wiederverkäufen von etwa 15 bis sogar 45 Prozent der Regelfall.“

In Regionen mit Bevölkerungsrückgang sei die Entwicklung hingegen völlig unterschiedlich ...

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