Kündigung per WhatsApp wirksam?

von Stefan Maier

Einst waren es noch Briefe, dann kamen SMS und E-Mails. Heute läuft die tägliche Kommunikation bei vielen Menschen nur noch mittels des Messenger-Dienstes WhatsApp. In Österreich sorgte eine Kündigung per WhatsApp für Streit über mehrere Instanzen.

Der Mitarbeiterin einer Zahnarztpraxis wurde von ihrer Chefin gekündigt. Dazu sendete die Zahnärztin am 31. Oktober 2014 ein Foto des Kündigungsschreibens per WhatsApp an die Angestellte. Das mit dem Smartphone fotografierte Schreiben enthielt eine Unterschrift und war gestempelt. Per Post wurde das Schriftstück erst am 4. November versandt.

Strittig war nun die Berechnung der Kündigungsfrist. Die klagende Zahnarzthelferin trug vor, das Foto gelte nicht als Kündigungsfrist. Es fehle an der im „Kollektivvertrag für Zahnarztangestellte“ vorgeschriebenen Schriftlichkeit. Es könne also nur die postalisch versendete Kündigung für die Fristberechnung gelten ...

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